Neu auf ENERGY

MEHR ALS COUNTRY

Mit "The Giver" sprengt Chappell Roan nicht nur musikalische Grenzen.

(c) Universal Music

„Ich versuche nicht, eine Country-Crowd zu überzeugen, meine Musik zu hören, indem ich sie mit einem Country-Song ködere. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das tue. Ich denke nur, dass ein lesbischer Country Song echt lustig ist. Also habe ich ihn geschrieben.“, erzählt Chappell Roan im Podcast Country Heat Weekly über ihre aktuelle Single „The Giver“, die kurz nach dem Release gleich mal auf Platz 5 der US-Charts eingestiegen ist.

Ein Erfolg, der im ersten Moment nicht überraschen dürfte – immerhin zählt das Genre zu einem der erfolgreichsten in den Vereinigten Staaten und die Sängerin zu den angesagtesten Künstlerinnen der Stunde.

Was sie anders macht als viele andere Kolleginnen und Kollegen, die mit einem Million Dollar Smile, Cowboystiefeln, Fiedel & Co. vor der Kamera stehen? Sie versteckt feministische und politische Messages nicht zwischen den Zeilen – sie highlightet sie.

„And other boys may need a map
But I can close my eyes
And have you wrapped around my fingers like that
So baby, when you need the job done
You can call me, baby“

Bei ihrer SNL Live-Performance ergänzt Chappell: „All you country boys saying you know how to treat a woman right / Well only a woman knows how to treat a woman right. She gets the job done“. Mic drop.

Über 43 Millionen Streams auf Spotify, mehr als 4 Millionen YouTube Views, knapp 50.000 TikTok Creations und Chartplatzierungen rund um den Globus verstärken ihr Ausrufezeichen von Tag zu Tag. Den Segen von Ikone Shania Twain gibt’s als cherry on top: „Gay yodelling forever !!“, schreibt sie zu „The Giver“. Ed Sheeran ergänzt: „love this“.

Dass auch ENERGY ihren Sound feiert, dürfte spätestens seit „Good Luck, Babe!“ kein Geheimnis mehr sein. Für „The Giver“ geht’s ebenfalls ab auf die Playlist. Das jodeln üben wir noch.

LIVE

Wer die Singer/Songwriterin live in Europa erleben will, hat diesen Sommer bei diversen Festivals die Möglichkeit dazu:

07. Juni: Primavera Sound, Barcelona

06. August: Oya Festival, Oslo

07. August: Syd For Solen, Kopenhagen

09. August: Way Out West, Göteborg

11. August: Sziget Festival, Budapest

13. August: Frequency Festival, St. Pölten

20. August: Rock en Seine, Paris

22. August: Reading Festival, Reading (UK)

23. August: Leeds Festival, Leeds (UK)